Was sind Triggerpunkte?

Im Rücken sticht's, der Ischias schmerzt, die Schulter ist in ihrer Bewegung eingeschränkt, der Tennisarm quält , das Karpaltunnelsyndrom hat zugeschlagen ... Kaum jemand ist schmerzfrei und wir schlagen uns teilweise wochen-, monate- oder sogar jahrelang damit herum. Schuld daran sind vielleicht nur Triggerpunkte.

Triggerpunkte (myofasziale Punkte) sind winzige kontrahierte Knoten im Muskelgewebe. Diese Knoten bewirken, dass die von ihnen betroffenen Muskeln sowohl angespannt als auch geschwächt werden. Gleichzeitig halten die Triggerpunkte die ihnen zugeordneten Muskelfasern in einem Zustand starker Kontraktion. Die angespannten Muskelfaserstränge wiederum halten die Sehnen, an denen die Muskeln am Knochen befestigt sind, ständig unter Spannung und erzeugen so häufig Symptome in den angrenzenden Gebieten. Es findet sozusagen ein Übertragungsschmerz statt.

Auswirkung

Durch die Hypersensibilität des Muskels können Gelenke und Körperteile beeinträchtigt werden und Schmerz an Stellen im Körper auslösen, die weit entfernt von den eigentlichen Verursachern - den Triggerpunkten - sind und damit nicht in Zusammenhang gebracht werden.

Wie entstehen Triggerpunkte?

Triggerpunkte entstehen u. a. durch Überbelastung, Zwangshaltungen im Alltag und bei der Arbeit, im Sport bei ungewohnten, teilweise auch kraftvollen Bewegungen, feuchter und kalter Witterung, Virusinfektionen, Erkältungen, Stürzen, Stress etc. Bei Schmerzen durch das Vorhandensein aktiver Triggerpunkte kommt es bei den meisten Menschen zu Bewegungseinschränkungen. Dadurch wiederum werden Schonhaltungen eingenommen. Es kommt zu Fehlbelastungen und ein Teufelskreis beginnt.

Ziel

Schmerzen signalisieren uns, dass etwas nicht in Ordnung ist und wir uns um das Problem kümmern sollten. Es ist keine gute Idee, den Boten zu töten und die Botschaft einfach zu irgnorieren. Wird Schmerz in seiner wahren Bedeutung als Botschafter gesehen, statt nur als Problem, kann man sich auf die Ursache konzentrieren.

Ziel der Triggerpunktmassage ist, die Schmerzverursacher - die Triggerpunkte - aufzuspüren und zu deaktivieren. Die betroffene Muskulatur kann sich wieder entspannen und vormals damit verbundene Symptome können sich auflösen.

Mit dieser effektiven Methode sowie ein wenig Geduld und eigener Mitarbeit können auch chronische Schmerzen positiv beeinflusst werden, so dass Sie bald wieder voll im Leben stehen können.

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